Author Archives: Bugspriet

Universe, Fediverse? Was zum Henker. Noch etwas unübersichtlich, sammele ich in den nächsten Tagen mal Alternativen zu Facebook und Twitter

For Newbies:

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Clients und Apps

Twidere mit Friendica benutzen: https://social.yl.ms/display/e18176ef215acc837c1d8bd815019830  

Wer kann mit wem kommunizieren - Serverübergreifend:

https://social.yl.ms/display/a8e4f56593b1832a5bcd01710e560bb1efc43fef

Wie legt man ein Forum auf Friendi.ca an?

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Newsfeeds (inoffizielle) einrichten

https://squeet.me/display/4029d2ca975ace14c694f27076109476

Foren auf Friendica

Fußball

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Fahrrad 2 come

Wandern & Trekking

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Schriftarten

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Einerseits finde ich ja gut, dass das Thema Fahrrad und dessen Infrastruktur häufiger auf die Tagesordnung kommt, was nicht zuletzt immer besser arbeitende Interessenverbände geleistet haben.

Andereseits treibt die Politik, jetzt wo das Thema mehr im Blick der Öffentlichkeit ist, seltsame Blüten.

Die Grünen stellen sich auf Twitter hemdsärmelig da. Deuten an, dass sie jetzt was tun, und die bösen Abbiegeunfälle LKW vs Fahrrad bekämfen werden. Das liest sich erstmal gut. Ich hab das verlinkte Papier also mal angeklickt (weiter unten unter 2. Antrag ... zu finden). Übrigens sind da noch mehr Beteiligte im Boot.

Erst einmal fordern sie verbindliche Einführung von Abbiegeassistenten bei LKW. Nicht zu bestreiten ist, dass solche Assistenzsysteme die Sicherheit verbessern. Sie fordern es für Neufahrzeuge. Und gleich bitte mal die Gedankenbremse treten: Die Bundesregierung soll aufgefordert werden (die kann auch sagen: nö), zu prüfen, ob diese Systeme bei Bestandsfahrzeugen (LKW) nachgerüstet werden können. Wenn nicht, dann nicht. Es geht also erstmal um recht wenige LKW. Und für die mit deutscher Zulassung. Löblich ist, dass die landeseigenen Fahrzeuge dann auch damit angeschafft werden sollen. Natürlich nur, falls solche Systeme für den Fahrzeugtyp erhältlich sind.

Die Einrichtung von Abbiegeassistenzsystemen folgt zumindest einer Forderung des ADFC (Link Nr. 6), lässt aber weitere Maßnahmen komplett außen vor.

Abschließend ist in dem Beitrag das noch in fast überlesener Dezentheit enthalten: sie wollen den Senat prüfen lassen, wie die Infrastruktur dahingehend verbessert werden kann.

Wenn ich mir die weiteren, nach kurzer Suche gefundenen Links ansehe, sind die Hauptursachen für Abbiegeunfälle mit Radfahrern im Allgemeinen durch schlechte Sichtführung, Sichtbehinderung durch andere Gegebenheiten (sehr häufig: Falschparker), und nicht radgeeignete Infrastruktur (Radwege schlecht oder nicht vorhanden/nur einseitig geführte Radwege/dadurch Nichtbenutzung) verursacht. Womit man hier mit geeigneten Maßnahmen eine Menge, auch gegen Fahrradunfälle mit alten oder ausländischen LKW oder mit PKW verhindern könnte,

Das kostet allerdings wieder Geld.

Vielleicht könnte man ja ein wenig Steuermittel zum Wohle und für die Gesundheit der Steuerzahler einsetzen.

Quellen:

1. Tweet der GRÜNE Fraktion Berlin

2. Antrag der der Fraktion der SPD, der Fraktion Die Linke und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

3. Lobby Versicherungen - Unfallforschung der Versicherungen

4. Vortragsfolien Radfahren von Bernd Sluka

5. Statistiken ADFC Berlin

6. Der ADFC Berlin spricht in Bezug auf LKW andere Ursachen an

Als Kind der 80er bin ich mit der Sendung mit der Maus und Kopf um Kopf aufgewachsen. Anders als später in der Knoff-Hoff-Show (eine unerträgliche Verwurstung des durchaus im Deutschen geläufigen Begriffes "Know-How"), wurden dort noch die Zusammenhänge und Ursachen erklärt.

Und hier findet sich auch schon das, was mich in der heutigen, immer aggressiver werdenden Debatte zwischen Fakenews, Wissenschaftskritikern, Impfgegnern und Chemtrailgläubigen so stört.

Du bist kein Physiker (also nicht beruflich)? Auch kein Elektriker oder Ingenieur? Dann brauchst Du auch nicht wissen, woher das Licht kommt. Hauptsache, Du weißt, wo der Schalter ist. Am geläufigsten ist uns dieser Effekt noch über der Diskussion über das Wetter: Jeder redet mit, es gilt als verpönt zu wissen, wie die Zusammenhänge überhaupt funktionieren. "Ist es nicht schlimm, dass es jetzt im Januar schon wieder so kalt ist? Es könnte ja ruhig mal 15°C werden. Im Januar." Nein, das ist nicht normal. Für einen Januar ist das brüllwarm. Ich amüsiere mich ja auch immer ein wenig darüber, wie ausdauernd da der Kachelmann immer mit kleinen Rants versucht, ein wenig Hintergrundwissen in die Leute zu bekommen.

Heute lacht jeder über die dummen Kinder, die nicht mehr wissen, wo die Milch herkommt (außer aus dem Tetrapack im Supermarkt). Aber wer erkärt es ihnen?

Maximal noch ein demotivierter Lehrer, der mit zu wenig Unterrichtsstunden trockenes Wissen in Schüler quälen muss.

Deswegen freue ich mich über jedes Format wie den Podcast Methodisch Inkorrekt, in dem wissenschaftliche Paper (zwar eher die skurrilen) erklärt werden. Viel Unterhaltungsfaktor, aber der Ansatz, das Ganze zu verstehen, fehlt halt nicht. Oder Hoaxilla, die mit Gerüchten und Sagen aufräumen.

Ich mag danach kein Experte sein, aber es macht mehr Spaß herauszufinden, warum Dinge sind, wie sie sind. Als ich das erste mal bei Werftarbeiten an der Alexander von Humboldt I (mittlerweile aus Altersgründen ersetzt durch die Alex2 https://alex-2.de/) eine Opferanode entdeckt habe, und mir jemand erklärt hat, wozu das Ding gut ist, schwante mir zum ersten Mal, das das ganze Physikzeug, was mich in der Schule so wenig interessiert hat, ja doch einen Effekt im echten Leben hat.

Oder die 3 Abiturienten (Schwerpunkt Mathe), die plötzlich den Sinn der ganzen Formeln erkannten, als wir eine Wache (4 Stunden) ohne moderne Hilfsmittel navigieren mussten. Nur der Steuermann hatte Blick auf Radar, Positionen anderer Schiffe etc. - aber er griff nicht ein, solange wir an Deck keinen Bockmist hinlegten.

Wir bekamen die Seekarte, einen Sextanten (dieses Instrument, mit dem man die Höhe der Sonne misst, und zusammen mit der Uhrzeit anhand von Tabellen seine Position errechnen kann. Hinweis: den Sonnenstand messen, während der Boden unter den Füßen schwankt, der Horizont wackelt, und die Sonne durch die Spiegelung im Instrument gegenläufig zum Horizont schaukelt. Kotzgarantie für Seekrankheitsgefährdete.

Wir bekamen eine Seekarte und mussten dort die Erdkrümmung herausrechnen. Auf einer Flachen Karte ist geradeaus nämlich nicht einfach geradeaus. Die Längen- und Breitengrade, die dort gebogen dargestellt sind, sind ja eigentlich das, was schnurgerade ist.

Im Endeffekt waren wir recht gut, haben den Sextanten zu dritt benutzt und einen Mittelwert gebildet und so mit erstaunlich geringer Abweichung in Richtung der schottischen Küste gesegelt.

Und eben weil es nicht mehr modern ist, immer mehr Dinge auch zu ergründen, wenn das nicht zu meinem Beruf gehört, sondern einfach, weil ich neugierig bin, wünsche ich mir mehr Unterhaltung, die mich nicht unterfordert, sondern auch mal zu kompliziert ist. Die ich hinterfragen oder recherchieren muss.

Ich rege mich darüber auf, dass so viele spannende Dinge medial nur noch so aufbereitet werden, dass sie einen hübschen Unterhaltungseffekt darbieten - aber danach getrost vergessen werden können. Es ist bunt, und macht Puff. Ja. Das trifft auf vieles zu. Blitzwatte gibt es schon genug.

Day 3 23:24

Eine Hälfte von @Minkorrekt getroffen. Ein freundlicher Mensch hat der letzten Quasseleunde Bier ausgegeben. Danke dafür.

Ich habs noch in diesen Talk geschafft. https://events.ccc.de/congress/2017/Fahrplan/events/9134.html Es sind die kleinen Dinge im Leben. Es geht um Mikroskope. Was bedeutet dieser Maßstab wirklich? Undsoweiter. Cool.

Day 3 17:00

Leute treffen, mit einem Tor Developer über Anwendungsmöglichkeiten sprechen. Und darüber, wie es nervt, dass ein System, das sensible Daten sicher transportieren kann, in der Presse immer nur mit den illegalen Anwendungen verknüpft wird.

https://www.torproject.org

Draußen Aufkleber abstauben. Die Leute von Tails daneben, einem Betriebssystem, das die Privatsphäre schützt, geben auch bereitwillig Auskunft https://tails.boum.org/index.de.html

Day 3 13:39

Ich hatte Recht. Menschen denken gleich. Egal ob Programmierer, Mechaniker oder Büromenschen.

Day 3 14:06

Next talk https://events.ccc.de/congress/2017/Fahrplan/events/9095.html

Fefe spricht gleich in Saal Adams über Antipatterns und Missverständnisse in der Softwareentwicklung. Ich finde solche Talks schon aus dem Grund interessant, weil die Aussagen oft auf andere Strukturen als Software anwendbar sind.

Day 2: 21:00 International Pirate Party Meetup

Interessant ist, dass sich die Entwicklungen und sozialen Prozesse gleichen. Mitgliederverluste durchbFrustration. Da, wo es gut läuft, zu wenig Fußvolk für die gigantischen Ansprüche, die an Piraten gestellt werden, zu stämmen (fundierte Politik und das Hören aller Beteiligten frisst unglaublich viel Zeit und Energie). Das ursprüngliche Konzept der Piraten wird nicht ohne Update weiter laufen.

Day 2 13:22

Kaffeepegel insufficient

Ich überlege, die Cryptoparty heimzusuchen, und verquatsche mich mit netten Nerds. Shit happens

Day 1 20:59

Ich hatte mich nach dem Talk über den NSA/BND Untersuchungsausschuss auf der Ebene mit Diaspora festgequatscht.

Gerade bei der FSFE (Free Software Foundation Dings) Assembly einen Talk über die Freien/Open Source Alternativen gesehen, der leider nicht gestreamt wurde.

Jetzt: Relativitätstheorie für blutige Anfänger Saal Clarke

https://events.ccc.de/congress/2017/Fahrplan/events/8710.html

https://events.ccc.de/congress/2017/Fahrplan/events/8710.html

Day 1 27.12.2017 16:21

Next talk: Die Lauschprogramme der Geheimdienste mit Constanze Kurz und Hans-Christian Ströbele Saal Adam, Halle 1 16:30

https://events.ccc.de/congress/2017/Fahrplan/events/9289.html

Roboter

Es gibt Chiapudding

Day 1 27.12.2017 12:50

Der @hoergen hat die wichtigsten Links gesammelt https://horche.demkontinuum.de/display/2196d4ee405a438839745ae899485568.

Den Fahrplan mit den Veranstaltungen gibt es hier https://events.ccc.de/congress/2017/Fahrplan/

Day 1 27.12.2017 12:21

Ich bin drin. Der Ansturm war enorm. Die Location ist wirklich sehr weitläufig. Der erste Talk über kritische Infrastruktur für Elektrofahrzeuge startet gleich in Saal Adam - Halle 1

Vorab dazu http://www.ccc.de/de/updates/2017/e-motor

Stream findet ihr unter https://streaming.media.ccc.de/34c3

Den Link zur Aufzeichnung reiche ich dann nach.

Day 0 26.12.2017

Ankunft, mein Kreislauf streikt. Daher nur Leipzig erkunden und ein wunderbares Abendessen in Leipzigs historischer Umgebung.

Du merkst, dass ein Restaurant von einem BWLler geführt wird, wenn gerade nur so viel Personal da ist, um die Essensbestellungen zu schaffen, so dass Du so gerne noch ein paar mehr Getränke bestellt hättest, aber auf der anderen Seite dem Personal ansiehst, dass es Stress wg. Verkaufszahlen bekommt, wenn Du nur eine Kleinigkeit zu Essen bestellen willst.

Westfälische Götterspeise

- Glasschüssel

- 2 Glas Sauerkirschen abtropfen lassen, über N8 mit einem sehr guten Schuss

- Kirschwasser bedecken, morgens noch mal abgießen

- Pumpernickel, ein Paket, kleinbröseln, in einer Pfanne ganz langsam rösten bis es nussig riecht, auf die Kirschen in die Glasschüssel geben

- 2 Päckchen Sahnequark mit 2-3 Päckchen echtem Vanillezucker (Vannilin schmeckt bitter, weil der Quark nicht so süß ist) und einem aufgeschlagenen Becher Schlagsahne unterheben, über die Pumpernickelschicht geben

- Baiser gekauft über den Quark bröseln; alternativ Baiserrezept googeln und alles mit Baiser überbacken

Aus einem wiedergefundenen Rezeptbuch aus dem Haus Goldschmieding in Castrop Rauxel

Zaubersprüche sind nie ganz aus der Mode gekommen. Sprache bestimmt unser Leben und unser Leben bestimmt unsere Sprache. Menschen glaubten seit je her, dass sie die Welt verändern konnten, wenn sie etwas aussprachen.

Habt ihr auch mal davon gelesen, dass die Inuit - je nach Bericht 24, 24, 18 oder so verschiedene Begriffe für Schnee haben? Beeindruckend oder? Ja, wenn man in einer Welt lebt in der es lebenswichtig sein kann, wie der Schnee beschaffen ist?

Im Ruhrpott, Deutschland, ist das nicht unbedingt der Fall. Trotzdem haben wir schon eine beeindruckende Anzahl. Harsch, Schneematsch, Graupel ...

Aber was macht die Sprache mit uns? Wir lernen die Worte; wir denken darüber nach, während wir sie sprechen. Doch der Gedanke, dass jeder zu derselben Schlussfolgerung kommt, und dass diese auch noch so simpel ist, wie der erste einfache Gedankengang uns das vorgaukeln will, ist irrational wie unwissenschaftlich.

Ich könnte sagen, dass mein Denken ganz darauf fixiert ist, das Geschlecht einer beschriebenen Person zu überdenken, wenn ich ständig die geschlechtsbezogene, richtige Form benutze.

Einige bevorzugen dann - um diskriminierungsfrei zu reden oder zu schreiben - neue, möglichst neutrale Formen mit binnen-I, Sternchen, Unterstrich. Um möglichst viele mit zu meinen. Niemanden auszuschließen. Doch denke ich dann weniger über das Geschlecht nach, wenn es in dem Moment gar keine Rolle spielt?

Warum passiert es dann nicht, wenn ich "der Tisch", "der Mond", "die Zitrone", "das Fertiggericht" "das Kartoffelpürree" sage?

Wieviel macht der gewohnte Gebrauch eines Wortes aus - der gemeinsame Code?

Wenn ich von maskulin oder feminin spreche, meine ich dann nur die wissenschaftlich bewiesenen Auswirkungen der menschlichen Erbmasse in ihrer extremsten Ausprägung, oder auch die dazugedichteten Eigenschaften. Dann ist die Farbe Rosa feminin, weil viele dies Mädchen zuschreiben (obwohl es mal eine Farbe für Jungs war - das sanfte Rot, das als aggressiv - als Synonym für Blut und Kampf - stand. Und ist Aggressivität maskulin? Oder haben wir uns das nur viel zu lang eingeredet?

Sollen wir Worte verdammen, weil Menschen ihnen die falschen Zuweisungen geben? Oder Lesbarkeit einschränken, um ein Symbol für Respekt zu setzen - damit wieder Menschen ausschließen, die diese Fähigkeiten nicht ohne Mühe ausüben können? Wie wollen wir mit vergangenen Texten umgehen? Das Verständnis und deren Interpretation über die Jahrhunderte retten?

Das ist keine leichte Aufgabe. Ich habe darauf auch nicht die abschließende Antwort. Und ich bin froh, dass wir die Sprache haben, die - oft unvollkommen - ermöglicht, dass wir unsere Gedanken austauschen, so gut wie es eben geht. So gut, wie wir aus Schall, Zeichen, Worten, Sätzen und Erfahrungen einen gemeinsamen Code schaffen, der mit jeder Veränderung selbst eine Veränderung erfährt.

 

Anfangs war ich noch überrascht, dass sogenannte Politiker Stimmen und Mehrheiten erhaschen, die mit Politik nichts mehr am Hut haben.

Wütendes Schimpfen und Feindbilder scheinen mehr zu bewirken als Ideen, Wissenschaft und Forschung.

Was machen denn Trump, LePen, irgendwelche AfDler von denen ich die Namen immer schneller vergesse, als sich die öffentlichen Hahnenkämpfe in Pöstchen niederschlagen?

Sie schimpfen. Sie bieten keine Lösungen mehr an (maximal irrationale, wie Oma, die immer in irgendnem anderen Dorf ne Silberjodit-Rakete abschießen wollte, damit es bei ihr zu Haus nicht regnet).

Das sind keine Lösungen, die zu irgendwas taugen. Außer für Eines: mal Dampf abzulassen.

Dampf ist nur schwülstigfeuchte, warme Luft, die nicht wirklich was tut. Ohne Druck taugt Dampf wirklich zu nichts außer zum Schwitzen.

Und Druck hat diese Gesellschaft nicht mehr. Nicht im Gesamten. Der Einzelne vielleicht, der an unsinnigen Gesetzen scheitert, allein gelassen wird. Der hat noch Druck. Aber wohin damit?

Außer Schimpfen geht da nicht viel.

Und das finde ich wirklich traurig.

Lasst uns doch wieder mal was wirklich Wichtiges finden, über das wir uns zusammen aufregen können. Wie wäre es mit der Situation, die wir zu erwarten haben, wenn wir mal alt und pflegebedürftig sind? Oder über die beschissenen Lösungen, die uns die Politik anbietet, wie wir zukünftig mobil zum Arbeitsplatz kommen sollen, dabei fit und gesund bleiben sollen, und noch die Kinder zum Hort bringen müssen, weil kein Bus da vorbei fährt?

Lasst uns doch mal wieder über Lösungen fabulieren und dem Rest damit auf die Zehen treten, damit sich vielleicht doch mal alle einigen müssen?

Dann wird es vielleicht wieder ein bisschen schöner, und man lernt eventuell noch, dass der Nachbar/Freund/Twitterkontakt mit den komischen Ansichten doch ein bisschen Recht hat, oder dies in seiner Blase ruhig haben kann.

Und dann können wir wieder über so was wie das Wetter schimpfen - ohne jeden Sachverstand. Auch wenn der Kachelmann sich dann aufregt.

When I re-entered the world of bicycles after more than two decades, I never considered a saddle made of real leather. Too complicated that seemed to me, So I took some kilometers on the original Brompton saddle - which was quite OK, but the roads around are bad, and the Brompton-suspension is good but tough.

Maybe... ok, well I got hooked to style. British Brompton, needs british saddle, ey? And I am a fair weather-cyclist. And I always take my Brommie with me. And there where raincovers. Plus the look of the immense rear springs of that saddle gave me a positive feeling that they would catch some potholes before these could get into my spine.

So I got my luxury Brooks saddle mounted to my Brommie and started. Not before I read some more things about the pro and contra of such a thing. I carefully covered it into a thin coating of leather fat (of course I got that luxurious little tin of Proofide), and started to ride that crafted thing.

Well, part of me is realy fond of technologies - great new materials and so on. Another part is quite vintage. I even possess an steel frying pan for my stove to do perfect fried potatoes. But even that one needs attention. Regular use. No washing-up liquid, spend a first awful evening frying potatoe peels just to get the surface prepared for the future...

So I expected the new leather saddle to be as demanding. Which it was not. It get waxed with the special saddle fat sometimes when the surface looks dryish. As you would do with your expensive leather boots. I got a raincover in the little pocket attached. Thats it. Really,

The reward I got after some kilometers was a saddle, that is custom-made for me. In fact I made it, just by riding it. I do not feel extra-effort to keep it in a good shape. But the feeling, that there is natural material working for me is a little bonus indeed.

i will get a "big" 28" bicycle soon and surely my new saddle, this time black as the rest of the bike, is a Brooks. I will keep that project updated.